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Tipps für die Zubereitung
Wie kann man Blähungen nach Kohlgenuss vermeiden?

Gemüsefans mit empfindlichem Magen vergeht oft die Lust auf Kohl, da einige Sorten sehr schwer verdaulich sind. Chinakohl z .B. ist absolut leicht verdaulich und deshalb für empfindliche Mägen empfehlenswert. Damit Kohl (z. B. Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl, Wirsing) leichter verdaulich wird, haben Gesundheitsexperten folgenden Tipp:

Experten-Tipp

 

  • Die einzelnen Rosen und Blätter einfach roh in eine festverschließbare Plastikdose oder
    Gefriertüte geben, damit kein Gefrierbrand entsteht und 1 bis 2 Tage einfrieren.

  • Die Kälte "knackt" nämlich die festen Blätter, das macht sie leichter verdaulich.

  • Nach dem Auftauen im Kühlschrank wie gewohnt weiterverarbeiten.

  • Oder das erste Wasser, in dem der Kohl gekocht oder gedünstet wird, abgießen.

Gut gegen Blähung nach Kohlgenuss wirkt auch Fenchel, Kümmel und Kamille. Die Kräuter z. B. als Tee nach der Kohlmahlzeit trinken. Das verhindert, dass ein Blähbauch entsteht. Oder Kümmelkörner z.B. beim Sauerkraut gleich mitkochen, das schmeckt auch noch lecker. Auch eine Messerspitze Fenchelpulver (z.B. aus dem Supermarkt/Gewürzregal) im Kochwasser kann starke Blähungen erheblich vermindern.

 

Außerdem sollten Sie stets den festen, weißen Strunk bzw. die harten Stiele entfernen. Denn diese sind nur sehr schwer verdaulich. Außer Sie kochen aus diesen Stielen z.B. eine Suppe, dabei werden die harten Teile nämlich länger gekocht und verursachen danach keine starken Blähungen mehr.

 

Was sollte man bei der Zubereitung von Kohl und Kraut beachten?

Jede Kohlsorte muss vor dem Dünsten oder Kochen entsprechend vorbereitet werden. Welche Tricks Sie dabei im Einzelnen beachten sollten:
Vollkommen pflegeleicht ist Blattkohlgemüse (Rotkohl, Weißkraut, Rosenkohl), da es nicht geputzt und gewaschen werden muss. Denn in den dichten Blättern kann sich kein Schmutz festsetzen.


Beim Rot- und Weißkohl die angetrockneten äußeren Blätter entfernen. Außerdem den harten, weißen Strunk herausschneiden, denn der macht den Kohl bitter und ist außerdem nur sehr schwer verdaulich. Dann die weiteren Blätter vorsichtig, damit sie nicht zerreißen, vom Kopf abschälen.

Experten-Tipp

 

  • Am besten vom oberen, weichen Ende des Blattes mit den Fingerkuppen
    die Blätter vom Kopf abrollen, so geht es am einfachsten.

  • Dann die einzelnen Blätter auf ein Brett legen und, je nach Wunsch,
    in gröbere oder feine Streifen schneiden.


Welche Kohlsorten darf man aufwärmen?

Aufgewärmter Kohl - eine Sache von gestern? Von wegen! Bei bestimmten Kohlsorten verbessert das Aufwärmen sogar den Geschmack.

 

Das ist z.B. bei Rotkohl, Sauerkraut, Grünkohl und Wirsing der Fall. Achten Sie beim Aufwärmen aber darauf, dass genügend Flüssigkeit im Topf ist und den Kohl auf mittlerer Flamme immer kräftig umrühren. Dann brennt er nicht an. Ist zu wenig Flüssigkeit vorhanden, am besten mit etwas Fleischbrühe auffüllen.

Experten-Tipp

 

  • Auf keinen Fall den Kohl in der Mikrowelle aufwärmen.
    Denn da können Sie ihn nicht umrühren, und er trocknet an den Rändern aus.

  • Durch das Aufwärmen gehen null Mineralstoffe und Lycopine (rote Blattfarbstoffe) verloren, ebenso wenig Vitamin C, da es speziell im Kohl schonend verschlüsselt wurde. Allerdings verliert der Kohl mit jeder Hitzeeinwirkung an A- und B-Vitaminen. Nicht aufwärmen sollten Sie Kohlsorten, wie z. B. Brokkoli, Rosenkohl, Blumenkohl und Chinakohl. Denn er fällt dann zusammen und verliert deutlich an Geschmack und Konsistenz.