Jaroma®-Kohl
Tipps für den Eigenanbau

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Was Sie beim Eigenanbau beachten sollten, haben wir Ihnen in dieser Übersicht zusammengestellt:

Boden

 

Es sollte ein lehmiger Bodentyp gewählt werden, wenn möglich mit 70 bis 80 Bodenpunkten. Auf zu leichten Böden kann beim Jaroma®-Kohl in Stress-Situationen (z. B. Trockenheit) schnell Innenbrand auftreten, bei zu feuchten Böden kann es zur Rissbildung im Kopf kommen.


Wasser

 

Die unter „Boden“ beschriebenen Symptome erscheinen Hauptsächlich aufgrund der Wasserversorgung.

Nach der Pflanzung sowie in den ersten vier bis sechs Wochen sollte der Kohl trocken stehen. Selbst wenn er mal komplett am Boden liegt, schadet ihm das in der Regel nicht. Im Gegenteil: bei Trockenheit entwickelt der Jaroma®-Kohl eine gute Wurzel und der Gesamtbestand steht gleichmäßiger, als wenn er im frühen Stadium zu feucht steht. Bei trockenem und warmem Wetter muss allerdings beim Einsetzen der Kopfbildung bewässert werden. Steht der Kohl bis zur Ernte zu trocken entsteht Innenbrand. Steht der Kohl zu trocken bei einem Kopfgewicht von ca. 150 bis 600 Gramm und es wird jetzt erst bewässert oder es kommt entsprechender Niederschlag, so besteht die Gefahr, dass sich die Blattschichten nicht locker genug aufbauen. Dann platzt der Kohl bei einem Gewicht von 700 bis 1000 Gramm.
Diese Gefahr des Innenbrandes oder des Platzens ist nur durch eine Bewässerung oder entsprechende Niederschläge bei Beginn der Kopfbildung (ca. 3 bis 4 Wochen vor der Ernte) zu unterbinden.


Düngung

Der Jaroma®-Kohl sollte in den frühen Kulturen (lange Kulturzeit von ca. 14 bis 16 Wochen) mit ca. 200 kg Stickstoff versorgt werden. In den späteren wärmeren Pflanzungen (Kulturzeit 10 bis 14 Wochen) mit ca. 160 kg Stickstoff. Bei kürzerer Kulturzeit und zu viel Stickstoff kann es ähnlich wie bei der Wasserversorgung zu Schäden wie Innenbrand und Platzen kommen. Wenn der Bestand bis zum Schluss zu gut mit Nährstoffen versorgt ist, können nicht nur die genannten Schäden entstehen, zudem wird das Erntefernster zu klein und die Ware ist weniger lang haltbar.